Unabhängiger Ratgeber zu Escape Rooms und Horror-Attraktionen. Dies ist nicht die Website eines Escape Rooms oder einer Attraktion; wir veranstalten keine Spiele und verkaufen keine Tickets. Regeln und Altersgrenzen erfragen Sie bitte beim Veranstalter.

Glossar

Glossar

Diese Rubrik erklärt Begriffe, auf die alle stoßen, die einen Escape Room oder eine Horror-Attraktion besuchen wollen. Sie ist in drei Themen gegliedert: Formate, Mechaniken und Rätsel, Sicherheit. Veranstalter benennen Formate unterschiedlich, deshalb beschreiben wir sie nach ihrem Aufbau und nicht nach ihren Etiketten.

„Escape Room“ und „Horror“ verstehen Veranstalter jeweils anders. Wichtiger als der Name eines Spiels ist deshalb, was in seiner Beschreibung und seinen Regeln steht.

— Aus der Redaktion

Formate

Escape Room (Rätselraum)
Ein Spiel, bei dem ein Team in begrenzter Zeit Rätsel löst, um aus einem Raum zu entkommen oder eine Aufgabe zu erfüllen. Als eines der ersten bekannten Formate gilt das Real Escape Game, das das japanische Unternehmen SCRAP (Takao Kato) 2007 in Kyoto veranstaltete; danach verbreitete sich das Format weltweit.
Performance-Spiel
Ein Format, bei dem das direkte Zusammenspiel mit Live-Darstellern und die Handlung im Mittelpunkt stehen. Es gibt oft weniger Rätsel, dafür sind die Regeln zum Kontakt mit Darstellern besonders wichtig.
Horror-Escape-Room
Ein Escape Room, der auf Spannung und Schreckmomente setzt: Dunkelheit, Geräusche, plötzliche Auftritte. Viele solcher Spiele haben Altersgrenzen; die Kennzeichnung legt der Veranstalter fest.
Gruselkabinett (Horror-Attraktion)
Ein Parcours, der an Schreckeffekten oder Darstellern vorbeiführt. Rätsel gibt es meist keine oder nur wenige; im Vordergrund stehen Bewegung und Atmosphäre.

Mechaniken und Rätsel

Hinweis
Hilfe durch den Spielleiter, wenn das Team feststeckt. Wie und wie viele Hinweise es gibt, legt der Veranstalter fest.
Lineares und nichtlineares Szenario
Im linearen Szenario werden die Rätsel streng nacheinander gelöst, im nichtlinearen lassen sich mehrere Aufgaben parallel bearbeiten – dann lohnt es sich, das Team aufzuteilen.
Meta-Rätsel
Die abschließende Aufgabe, für die man die Lösungen mehrerer vorheriger Rätsel braucht.
Spielleiter (Game Master)
Die Person, die das Spiel überwacht, Hinweise gibt und es bei Bedarf abbricht.

Sicherheit

Safeword (Stoppsignal)
Ein vorab vereinbartes Wort oder eine Geste, nach der das Spiel angehalten wird. Wie es im jeweiligen Spiel funktioniert, sollten Sie vor Beginn klären.
Videoüberwachung und Kontakt zum Spielleiter
Die Art, wie der Spielleiter das Geschehen verfolgt und eingreifen kann. Danach sollten Sie vorab fragen, ebenso nach dem Notausgang.
Einwilligung zu Körperkontakt
In Escape Rooms mit Live-Darstellern gilt meist die Regel „Darsteller berühren nur mit Einwilligung“ oder ein ausdrücklich vereinbarter Körperkontakt. Die Grenze steht in den Regeln; falls nicht, fragen Sie nach.
Stroboskop
Flackerlicht, das bei Menschen mit fotosensitiver Epilepsie Anfälle auslösen kann. Diese Teilnehmenden sollten vorab gewarnt werden, und man sollte den Veranstalter nach Stroboskopen fragen.
Kampf-oder-Flucht-Reaktion
Die Antwort des Körpers auf einen Schreck: Das sympathische Nervensystem wird aktiviert, Adrenalin wird ausgeschüttet, Puls und Atmung beschleunigen sich. Das ist eine normale Reaktion, die nach dem Ende des Reizes vergeht.

Beiträge zu den Themen dieser Rubrik

  • Praxisbeiträge

    Einen Horror-Escape-Room auswählen und spielen – Schritt für Schritt. Dazu der Katalog geplanter Beiträge.

  • Fragen und Antworten

    Kurze Antworten: was vor und während des Spiels zu tun ist und wie man mit Angst umgeht.

  • Leselisten

    Leselisten: der erste Escape Room, eine Gruppe mit Neulingen, Escape Rooms ohne Horror.

  • Rubriken des Ratgebers

    Übersicht des Ratgebers: Formate, Vorbereitung, Sicherheit und Wohlbefinden, Gruppe und Rollen.

  • Fragen und Antworten

    Kurze Antworten: was vor und während des Spiels zu tun ist und wie man mit Angst umgeht.

  • Leselisten

    Leselisten: der erste Escape Room, eine Gruppe mit Neulingen, Escape Rooms ohne Horror.

  • Neue Beiträge

    Datierte Übersicht der Beiträge des Ratgebers.

Quellen

  • SCRAP / Real Escape Game – Geschichte des Formats
  • Enzyklopädische Darstellungen zur Physiologie von Stress
  • Empfehlungen von Epilepsie-Organisationen zur Fotosensitivität
  • Hausregeln von Escape-Room-Veranstaltern

Die Angaben entsprechen dem Stand zum Erstellungsdatum. Regeln, Formate und Altersgrenzen von Escape Rooms und Attraktionen ändern sich – erkundigen Sie sich direkt beim Veranstalter, auf seiner Website und in den Hausregeln.